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Commentaire Boursier

Bern (awp/sda) - Der Bundesrat hat am Mittwoch eine Aussprache über einen nachhaltigen Finanzplatz geführt. Dabei hat er eine Arbeitsgruppe eingesetzt, die Vorschläge für den Schweizer Finanzmarkt erarbeiten soll.

Noch nicht entschieden hat der Bundesrat dagegen, ob und wie der Schweizer Finanzmarkt in Sachen Nachhaltigkeit reguliert werden soll. Er will Ende Jahr eine weitere Aussprache führen. Die Arbeitsgruppe soll bis im Frühling 2020 Vorschläge machen.

Unter anderem soll sie "darauf hinwirken", dass mit den Akteuren im Finanzmarkt Branchenvereinbarungen geschlossen werden, wie das Staatssekretariat für internationale Finanzfragen (SIF) mitteilte. Ziel ist insbesondere Transparenz und die "Selbstverpflichtung" der Branche zu freiwilligen, kostenlosen Klimaverträglichkeitstests. Diese Tests sollen im nächsten Jahr - nach 2017 - erneut angeboten werden.

Weiter soll die Arbeitsgruppe Beurteilungsgrundlagen vorlegen für eine Klärung der Schweizer Teilnahme an internationalen Programmen, zum Beispiel die von Chile und Finnland lancierte "Coalition of Finance Ministers for Climate Action". Prüfen soll sie zudem Auswirkungen durch den EU-Aktionsplan für nachhaltige Finanzanlagen.

Die Arbeitsgruppe wird vom SIF geleitet. Sie arbeitet mit dem Bundesamt für Umwelt und interessierten Behörden zusammen. Der Bundesrat sieht im Zusammenhang mit Nachhaltigkeit grosse Chancen für Innovation und Wettbewerbsfähigkeit.

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