Sie müssen Ihren Computer unbedingt schützen, um Internetattacken zuvorzukommen. Die nachstehend aufgeführten Tools und einfachen Regeln helfen Ihnen dabei.
Führen Sie die Updates für Ihr Betriebssystem und Ihre Software regelmässig durch, um Sicherheitslücken zu schliessen.
Nutzen Sie die zur Verbesserung der Sicherheit verfügbaren Software-Updates, mit denen sich die tagtäglich identifizierten Sicherheitslücken beheben lassen. Sicherheitslücken können Unbefugten den Zugang zu Ihren Daten ermöglichen. Solche Lücken kommen sowohl in den Betriebssystemen (z.B. Windows XP, Windows 2000, Mac OS X, Linux usw.) als auch in den Anwendungen (z.B. Firewall, Antivirus, Office usw.) vor. Für eine maximale Sicherheit Ihrer Daten ist es deshalb unabdingbar, Ihre Software regelmässig zu aktualisieren.
Gewisse Produkte schlagen eine automatische Update-Funktion vor: Nutzen Sie diese unbedingt! Prüfen Sie von Zeit zu Zeit, ob diese Funktion noch aktiviert ist. Dazu brauchen Sie bloss die jüngsten Update-Informationen auf der Website des betreffenden Herstellers abzufragen.
Eine Firewall ist für einen wirksamen Schutz Ihres Arbeitsplatzes unerlässlich.
Eine Firewall schützt die Informatiksysteme, indem sie die ein- oder ausgehenden Verbindungen überwacht. Der Entscheid, eine bestimmte Verbindung zuzulassen oder abzulehnen, erfolgt auf Grundlage von einfachen Regeln, die bei der Herstellung jeder neuen Verbindung befolgt werden. Firewalls reduzieren das Risiko, dass Internetpiraten (Hackers) ohne Berechtigung auf Ihre Computerdaten zugreifen, und verringern die Gefahren in Zusammenhang mit Trojanischen Pferden, Spyware oder Internet-Würmern.
Persönliche Firewalls sind als zusätzliche Software erhältlich; gewisse Firewalls können auch kostenlos vom Internet herungergeladen werden. Bestimmte Betriebssysteme (z.B. Windows XP, Mac OS X oder Linux) sind bereits mit einer persönlichen Firewall ausgerüstet.
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Es ist extrem wichtig, auf Ihrem Computer eine Antivirus-Software zu installieren, um sich von der Vielzahl von Internetviren zu schützen.
Die Viren entwickeln sich ständig weiter, täglich treten neue auf. Stellen Sie sicher, dass Ihre Antivirus-Software mindestens zwei bis drei Mal pro Woche aktualisiert wird. Die meisten Produkte verfügen über eine automatische Online-Update-Funktion, die Ihnen diese Arbeit erspart und von der Sie unbedingt Gebrauch machen sollten.
Installieren Sie eine Antivirus-Software, die automatische Updates vorsieht und auch Ihr E-Mailsystem und die über Instant Messengers wie MSN Messenger oder Yahoo Messenger importierten Dateien kontrollieren kann.
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Höchst empfehlenswert ist überdies die Installation einer Antispyware, um sich gegen aufdringliche Werbung oder den Diebstahl von vertraulichen Daten durch Spy-Software usw. zu schützen.
Genau wie bei den Antivirus-Programmen ist es wichtig, die Antispyware korrekt zu konfigurieren, damit diese die Maschine des Benutzers laufend kontrolliert und regelmässig die Updates installiert.
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Wenn Sie das Datenverlustrisiko auf ein Mindestmass reduzieren wollen, sollten Sie Ihre Daten regelmässig sichern.
Es kann nie völlig ausgeschlossen werden, dass Daten wegen technischer Fehler, Fehlmanipulationen oder Virusattacken teilweise zerstört werden oder ganz verloren gehen. Erstellen Sie periodische Backups Ihrer Dateien, um das Verlustrisiko so gering wie möglich zu halten.
Die elektronische Post ist zum bevorzugten Kommunikationsmittel geworden. Deshalb nutzen sie die Internetpiraten als Infektionsvektor, insbesondere durch SPAMMING.
Unter SPAM versteht man alle unverlangten kommerziellen E-Mails, die Eingang in die elektronischen Mailboxen finden. Sie stellen nicht nur eine Belästigung dar, sondern enthalten oftmals gefährliche Fallen.
Installieren Sie eine Antispam-Software, dürfen Sie die zwei folgenden Punkte nicht vergessen:
Durch Einhalten einiger einfacher Verhaltensregeln können Sie das Infektionsrisiko Ihres Arbeitsplatzes bereits stark reduzieren. Im Internet ist Vorsicht am Platz!
Bei der Einrichtung eines Wireless Access Points sollten Sie einige einfache Sicherheitsregeln beachten.
Bei der Installation eines Access Points wird dieser mit Standardwerten (u.a. einem Standard-Passwort für die Administration) konfiguriert. Verbinden Sie sich nach der Konfiguration umgehend mit der Administrationsschnittstelle (im Allgemeinen über eine Webschnittstelle) und definieren Sie ein neues Passwort für die Administration.
Nur wer den Netzwerknamen (SSID) kennt, kann eine Verbindung mit dem entsprechenden Access Point herstellen. Es wird deshalb dringend empfohlen, den Standard-Netzwerknamen zu ändern und den Broadcast-Modus auszuschalten. Internetpiraten können aus dem Netzwerknamen Informationen zur Marke oder zum Modell des verwendeten Access Points ableiten. Dies ist ein weiterer Grund, weshalb Sie den Netzwerknamen unbedingt ändern sollten.
Um Vertraulichkeitsproblemen beim Informationsaustausch über drahtlose Netze abzuhelfen, sehen die WIFI-Standards integrierte Mechanismen für die Datenverschlüsselung vor: WEP, WPA oder WPA2. Es ist wichtig, sich genau über die Möglichkeiten der verschiedenen Ausrüstungen zu informieren und die modernste Verschlüsselungstechnik einzurichten. Die Verschlüsselung WEP stammt aus dem Jahre 1999. Sie ist nicht mehr zeitgemäss, d.h., sie kann nicht mehr als zuverlässig bezeichnet werden.